7.4.2007 Alinghi gewinnt Louis Vuitton Act 13
DerTitelverteidiger gewann den letzten Louis Vuitton Act des 32. America’s
Cup. Dies war für Alinghi die letzte Gelegenheit, sich mit den Teams zu
messen, bevor das stärkste Team die Schweizer im America’s-Cup-Match am
23. Juni herausfordert. Alinghi konnte diese Woche vier von sieben
Rennen gewinnen.
Nach einer längeren Verzögerung wurde am letzten Tag (Reservetag)
von Louis Vuitton Act 13 das erste Rennen um 15.30 Uhr bei 8 bis 9
Knoten gestartet. Alinghi startete gut auf der rechten Seite, schätzte
den ersten Linksdreher perfekt ein und konnte sich an die Spitze der
Flotte setzen. Dann ging es zurück in die Mitte und die Führung
wechselte zwischen dem Titelverteidiger, Emirates Team New Zealand und
Desafío Español 2007 hin und her. Die Schweizer waren bei der ersten
Topmarke 21 Sekunden hinter den Spaniern. Auf dem ersten Vorwindkurs
blieb Alinghi den Spaniern auf der linken Seite hart auf den Fersten,
halste einmal und rundete die Leemarke mit 25 Sekunden Rückstand.
Alinghi konnte auf dem zweiten Amwindkurs viel Boden gut machen und kam
von der Mitte des Kurses 15 Sekunden hinter den Spaniern zur zweiten
Topmarke. Bei steten Bedingungen jagte Alinghi die Spanier die linke
Seite des Vorwindkurses hinunter; die Schweizer blieben dran und
warteten auf die Gelegenheit, um vorbeizuziehen. Es war ein sehr enges
Finish aber die Spanier konnten sich mit einem Vorsprung von sieben
Sekunden durchsetzen.
Bei konstanten Bedingungen mit 13 bis 14 Knoten verlor das
Rennkomitee keine Zeit und setzte gleich das zweite Rennen an. Alinghi
startete schlecht und blieb hinter der Flotte, konnte aber auf der
favorisierten rechten Seite starten und segelte in sauberer Luft nach
rechts raus. Der Titelverteidiger segelte die Shifts gut, kämpfte sich
wieder heran und rundete als Dritter, 24 Sekunden hinter BMW ORACLE
Racing und Luna Rossa Challenge. Alinghi konnte den Druck auf der
Vorwindstrecke aufrecht halten, blieb auf dem dritten Platz und rundete
die Leemarke mit einem Rückstand von 24 Sekunden. Die Schweizer
wendeten sofort nach links, segelten gut und konnten dann kurz vor der
zweiten Topmarke die Führung erobern und mit 15 Sekunden Vorsprung
runden. Diese Führung baute der Titelverteidiger auf dem
abschliessenden Vorwindkurs aus und überquerte die Ziellinie mit einem
Vorsprung von 39 Sekunden auf den nächsten Herausforderer, BMW ORACLE
Racing.
Ed Baird, Steuermann bei dieser Regatta, bringt die Woche wie folgt auf den Punkt:
Wie beurteilst du diese Woche?
«Ich bin diese Wochen nicht gut gestartet, aber glücklicherweise
werden die Punkte ja erst im Ziel verteilt. Die Crew hat überall auf
dem Kurs hervorragende Arbeit geleistet – mit der Positionierung, dem
Segel-Handling und mit der Bootsgeschwindigkeit. Wie man gesehen hat,
ist es sehr eng. Es gab viele Führungswechsel und an den verschiedenen
Marken lagen jeweils verschiedene Teams an der Spitze, aber wir konnten
uns durchsetzen, das freut uns sehr.»
Heute gab es Wechsel in der Crew und man sieht: der Crew-Rotation-Ansatz funktioniert.
«Wir haben fünf oder sechs Jungs an Bord ausgewechselt und sind
damit unserem üblichen Crew-Rotation-Ansatz treu geblieben. Wir haben
in den letzten Wochen so viel miteinander trainiert, dass so ein
Wechsel absolut problemlos ist. Wir müssen in den nächsten zwei Monaten
viele Rennen segeln und wir müssen die Möglichkeit haben, falls nötig,
Leute auszuwechseln für den America’s Cup.»
Welche Teams haben dich überrascht?
«Ich sage seit einem Jahr, dass man auf Überraschungen gefasst sein
muss und das es Überraschungen geben wird. Das Grösste für die
Zuschauer ist es, mitzuerleben, wie eng dieser Wettkampf tatsächlich
ist. Es gibt kaum einen Abstand zwischen all den Teams. Es ist
grossartig, das zu sehen, und es ist fantastisch, wie ganz Valencia
sich dafür begeistert.
Quelle : Alinghi
"Valencia Louis Vuitton Act 13” - Wettfahrt 6
1 - Desafío Español 2007 (ESP 97) in 1:20:13
2 - Alinghi (SUI 91) at 0:07
3 - Emirates Team New Zealand (NZL 84) at 1:01
4 - Victory Challenge (SWE 96) at 1:42
5 - Mascalzone Latino-Capitalia Team (ITA 99) at 1:54
6 - BMW Oracle Racing (USA 87) at 2:05
7 - Team Shosholoza (RSA 83) at 2:22
8 - Luna Rossa Challenge (ITA 94) at 3:08
9 - United Internet Team Germany (GER 89) at 3:20
10 - AREVA Challenge (FRA 93) at 3:58
11 - China Team (CHN 95) at 5:11
DNS - +39 Challenge (ITA 85)
“Valencia Louis Vuitton Act 13” - Wettfahrt 7
1 - Alinghi (SUI 91) in 1:12:46
2 - BMW Oracle Racing (USA 87) at 0:39
3 - Mascalzone Latino-Capitalia Team (ITA 99) at 1:21
4 - Luna Rossa Challenge (ITA 94) at 1.32
5 - AREVA Challenge (FRA 93) at 1:54
6 - Emirates Team New Zealand (NZL 84) at 2:15
7 - Desafío Español 2007 (ESP 97) at 2:43
8 - Victory Challenge (SWE 96) at 2:47
9 - Team Shosholoza (RSA 83) at 3:09
10 - United Internet Team Germany (GER 89) at 3:17
11 - China Team (CHN 95) at 3:27
DNS - +39 Challenge (ITA 85)
06.04.2007
Siege für Alinghi und Team New Zealand in Rennen 4 und 5.
+39 Challenge ging nicht an den Start. Neben den Siegern konnten sich auch die Italiener verbessern. Luna Rossa und Mascalzone Latino liegen nun vor den Favoriten BMW-Oracle, welche mit einem 4. und 10. Platz patzten.
Rennberichte von BMW-Oracle
"Bei BMW-Oracle war es in der 5. Wettfahrt eine Serie von unglücklichen Geschehnissen zu Beginn der zweiten Kreuz stoppte die Aufholjagd der USA 87, die für die Probleme teuer bezahlen musste.Beim Runden der Tonne geriet der Spinnaker ins Wasser und musste aufgegeben werden. Danach war es der Crew unmöglich, ein Vorsegel zu setzen. Nur mit einem Großsegel segelte die USA 87 die zweite Kreuz hinter der Flotte her."
Im 4. Rennen bei 9 bis 12 Knoten Wind waren die Bedingungen ausgezeichnet, sieht man einmal von der Dünung ab, die die Yachten auf der Kreuz ein wenig behinderte. Skipper Chris Dickson und die Crew der USA 87 starteten präzise und gut, während Desafio Espanol und Luna Rossa eine Strafe kassierten, weile beide Yachten das Committee Boat berührt hatten. Auch gegen das Emirates Team New Zealand wurde später eine Strafe verhängt, weil die Neuseeländer auf der Kreuz zu nahe an BMW ORACLE Racing gewendet hatten. Der Schweizer Titelverteidiger Alinghi kam zu einem Start-Ziel-Sieg und zum dritten Erfolg in Serie. Die Herausforderer müssen allerdings anders als der Titelverteidiger die Situation im Rennen um die Bonuspunkte für den Louis Vuitton Cup im Auge haben. Vor dem Rennen war BMW ORACLE Racing der beste Challenger, allerdings punktgleich mit dem Emirates Team New Zealand. Weil die Kiwis aber hinter der USA 87 ins Ziel kamen, haben sie nun einen Punkt Rückstand bei noch drei ausstehenden Rennen. Der Zieleinlauf war extrem spannend, Mascalzone Latino - CapitaliaTeam sicherte sich den zweiten Rang. Kurz darauf kam Luna Rossa Challenge auf den dritten Rang, nur eine Sekunde von der USA 87 auf Rang vier
Quelle BMW-Oracle
06.04.2007 Protest des deutschen Teams abgewiesen
Jury-Entscheidung: United Internet Team Germany hat Kollision verschuldet
Der Protest des Teams +39 Challenge gegen das United Internet Team Germany war erfolgreich. Die America’s Cup Jury ist am Donnerstagabend zu dem Ergebnis gekommen, dass das deutsche Team die Kollision der beiden Boote am Mittwoch während des dritten Fleetraces von Louis Vuitton Act 13 verschuldet hat. Bei der Kollision hatte das italienische Team einen Mastbruch erlitten. Das United Internet Team Germany muss nun für diesen Schaden aufkommen. Der Protest des deutschen Teams gegen Areva Challenge wurde abgewiesen.
„Wir werden die Entscheidung der Jury akzeptieren, auch wenn wir über den Hergang des Vorfalls eine andere Meinung haben“, sagte Syndikatschef Michael Scheeren nach der Verkündung. Die Jury hat entschieden, dass das deutsche Team die Regeln 10 und 14 des Rennreglements verletzt hat.
+39 Challenge erhält Platz fünf für das durch die Kollision beeinträchtigte Rennen und unabhängig vom Ausgang von Act 13 zwei Bonuspunkte für den Louis Vuitton Cup zugesprochen. Das deutsche Team wurde für das dritte Rennen von Act 13 nachträglich disqualifiziert. Weiterhin beinhaltet die Jury-Entscheidung, dass +39 Challenge den vom United Internet Team Germany angebotenen Mast annehmen und einsetzen darf.
Quelle : UITG
05.04.2007 Alle Wettfahrten für heute abgesagt
Vor Valencia warteten die Segler vergeblich im Regen auf einen stetigen Wind. Das deutsche Team hatte seinen Mast wieder repariert und ist bei der nächsten Wettfahrt wieder dabei.
Das ZDF brachte ein Video zum Thema Mastbruch
04.04.2007 TAG 2: ZWEI NASSE UND WINDIGE SIEGE

(Photo: Th.Martinez/Alinghi)
Alinghi siegt in Wettfahrt 2 und 3
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04.04.2007 3. Wettfahrt
Kollision Team Germany und +39 Challenge, die Italiener mit Mastbruch

Foto +39 Challenge/Fabio Taccola
Deutsches Team musste Rennen nach Kollision beenden
Für zwei Teams nahm das dritte Rennen des Louis Vuitton Acts 13 ein jähes Ende: Das United Internet Team Germany und die italienische +39 Challenge mussten das Rennen nach einer Kollision beenden. Kurz vor der ersten Wendemarke berührten sich die Masten beider Yachten, bei den Italienern brach der Mast auf halber Höhe.
„Wir sind sehr froh, dass in beiden Crews niemand verletzt wurde“, sagte Skipper Jesper Bank nach dem Rennen. An der Germany I entstand bei der Kollision nur ein leichterer Schaden an der Mastspitze. Dieser wird schnell zu reparieren sein, so dass das deutsche Team bei den weiteren Rennen des Louis Vuitton Acts 13 an den Start gehen kann. „Wir haben +39 Challenge auf dem Wasser jede Hilfe angeboten, die uns zur Verfügung stand“, sagte Jesper Bank.
Der Vorfall wird voraussichtlich am Abend von der Jury des America’s Cup Managements untersucht, da mehrere Boote an der Kollision beteiligt waren. Unabhängig von der Entscheidung der Jury hat Skipper Jesper Bank dem italienischen Team jeglich mögliche materielle Unterstützung zugesagt, die im Rahmen des Regelwerkes erlaubt ist.
In dem Rennen erlitten weitere Boote Schaden: Beim Team Shosholoza riss das Vorsegel, bei BMW Oracle Racing brach der Spinnakerbaum. Das Rennen gewann Alinghi vor Luna Rossa Challenge und Desafio Español 2007. Im ersten Rennen das Tages hatte das deutsche Team den neunten Platz belegt.
Quelle : UITG
03.04.2007 ACT 13 1. Wettfahrt

Foto: BMW ORACLE Racing/Gilles Martin-Raget.
1 BMW ORACLE Racing (12 Punkte)
2 Team Shosholoza (11 Punkte)
3 Mascalzone Latino Capitalia (10 Punkte)
4 Alinghi (9 Punkte)
5 Emirates Team New Zealand (8 Punkte)
6 United Internet Team Germany (7 Punkte)
7 Luna Rossa Challenge (6 Punkte)
8 Desafio Espanol (5 Punkte)
9 Areva Challenge (4 Punkte)
10 +39 Challenge (3 Punkte)
11 China Team (2 Punkte)
12 Victory Challenge (1 Punkt)
Der erste Fleetracing-Tag
war alles andere als einfach. Alinghi beendete das erste Rennen des
Tages im 4. Rang. Wegen Windmangels musste das zweite Rennen verschoben
werden.
Es war für SUI91, Alinghis Boot der neuen Generation, das erste
Rennen gegen die Herausforderer. Mit kurzer Verspätung begann das erste
Rennen von Louis Vuitton Act 13, dem letzten Fleetrace, bei einer
Windstärke von etwas mehr als acht Knoten. Alinghi schätzte das Timing
beim Start falsch ein, ging zu früh über die Linie, musste diese
daraufhin noch einmal überqueren und verlor dabei 40 Sekunden auf die
Flotte. Das Schweizer Team segelte in sauberem Wind zur rechten Seite
und hatte sich bis zur ersten oberen Wendemarke schon auf den 4. Platz
zurückgekämpft, fiel aber auf dem Vorwindkurs wieder auf Platz 7 ab.
Auf der nächsten Teilstrecke machte Alinghi Boden gut und kämpfte sich
wieder bis auf Platz 4 vor. Auf einem sehr schwierigen letzten
Vorwind-Kurs profitierte Alinghi bei immer schwächeren Winden von einem
Linksdreher, verlor dann aber wieder an Boden bei einem Rechtsdreher
und überquerte die Ziellinie als Vierte. BMW ORACLE Racing gewann
dieses erste Rennen.
Quelle :Alinghi
03.04.07 Shosholoza Rennbericht Louis Vuitton Act 13: Der Gepard springt auf den zweiten Platz.
Valencia, 03.04.2007 - Gleich zu Anfang der neuen Regattasaison fährt das Team Shosholoza im Regattafeld von zwölf Booten auf den zweiten Platz.: „Mit dem heutigen Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Skipper Marc Sadler. „Seit zwei Jahren werden wir besser und besser. Wir arbeiten hart und sind nach wie vor in einem Lernprozess“, so Sadler weiter.
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03.04.2007
BMW ORACLE Racing siegt in Valencia nach famoser Aufholjagd
BMW ORACLE Racing eröffnete die Saison 2007 in der America's-
Cup-Klasse heute in Valencia mit einem Aufsehen erregenden Sieg. Das erste Fleet
Race des Louis Vuitton Act 13 gewann das Team trotz anfänglich großen
Rückstands.
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Quelle : BMW-Oracle
Starke Premiere für Germany I
United Internet Team Germany auf Platz sechs im ersten Saisonrennen
Dem United Internet Team Germany ist mit seiner neuen Yacht Germany I ein überzeugender Start in die America’s Cup Saison 2007 gelungen. Im ersten Fleetrace des Louis Vuitton Act 13 segelten Skipper Jesper Bank und sein Team auf den sechsten Platz. „Wir sind sehr zufrieden mit diesem sechsten Platz. So kann es weitergehen“, sagte Skipper Jesper Bank nach diesem ersten Erfolg. Der Sieger dieses ersten Rennens ist BMW Oracle Racing aus den USA
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