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Foto Bob Grieser LVPS 2009

Special

Louis Vuitton Pacific Series

30.1.-14.2.2009

14.2.2009 Emirates Team New Zealand gewinnt die erste Louis Vuitton Pacific Series

Nach der Niederlage im ersten Finalrennen gelangen den Neuseeländern drei Siege in Folge, bei denen sie dem Schweizer Team Alinghi mit Steuermann Ed Baird und Skipper Brad Butterworth keine Chance liessen. Es klappte alles, Dean Barker mit Taktiker Ray Davis gewannen alle Starts und konnte Alinghi im 3. Rennen sogar eine Strafe aufbrummen. Alinghi blieb immer dran und versuchte alles aber es gelang nie sich aus dem eisernen Griff der Kiwis zu befreien.

Foto Paul Todd Louis Vuitton Pacific Series

Nach einigen verlorenen Rennen in den Round Robins zeigte die Heimmannschaft aus Auckland, dass sie das Maß aller Dinge ist, an dem sich jeder messen lassen muss, der der nächste Herausforderer im Americas Cup werden will, wenn er es auf dem Wasser und nicht auf dem Rechtsweg erreichen will.

Gratulation an Bruno Truble der mit dieser neuen Regatta die Cup-Szene wiederbelebt und ihr etwas von ihrem Glanz zurückgegeben hat.

12.2. Finale : Alinghi gegen Team New Zealand Maximal  5 Rennen

Aufrgund der Vorhersage von starkem Wind, wurde das Format von maximal 7 auf maximal 5 Rennen geändert. So soll der Sieger am Wochenende feststehen.

Alinghi geht mit 1: 0  in Führung

Zunächst schien es so als ob Dean Barker den Start für sich entscheiden würde. Dann aber ließ er eine Lücke und Ed Baird nutzte seine Chance und startete mit höherer Geschindigkeit und ersegelte einen Vorsprung den die Neuseeländer nicht mehr einholten, zumal sie noch Probleme beim Spinnakerbergen hatten. Am Ende betrug der Vorsprung von Alinghi 22 Sekunden.

Foto Credit Paul Todd Louis Vuitton Pacific Series

13.2.2009 Alinghi besiegte BMW Oracle Racing heute mit einem Vorsprung von 1 Minute und 7 Sekunden und gewinnt damit das LVPS Challenger Finale

Alinghi, Titelverteidiger im 33. America's Cup, segelt diesen Monat im neuseeländischen Auckland in der Louis Vuitton Pacific Series. Die Schweizer haben sich mit einem 2:0-Sieg gegen Rivalen BMW Oracle Racing einen Platz im Finale gesichert. Jetzt kämpft Alinghi gegen Emirates Team New Zealand um den Louis Vuitton Pacific Series Cup. Die finalen Rennen werden am Freitag und Samstag gesegelt.

Brad Butterworth, Team-Skipper und Taktiker kommentiert den Sieg aufdem Wasser gegen BMW Oracle Racing wie folgt: „Es ist ein grossartiger Erfolg für das Team; zwei gute Teams sind heute gegeneinander angetreten und die Bedingungen waren hervorragend. Am Schluss konnten wir uns sicher durchsetzen und haben uns so den Platz im Final gesichert. Es ist schön, den Sport wieder da auszuüben, wo er hingehört – auf dem Wasser. Wir lieben die Action auf dem Wasser – nicht nur gegen BMW Oracle, sondern auch gemeinsam mit allen anderen Teams. Ich hoffe, wir finden so bald wie möglich eine Lösung für die momentane Situation, so dass wir das, was wir am meisten schätzen, weiterhin tun können.“

In der Auslosung des LVPS Finals diesen Abend zog Alinghi NZL92 als ihr Boot für den Rest der Series; ETNZ wird auf NZL84 segeln. Emirates Team New Zealand zog die bevorzugte Steuerbord-Einfahrt für das erste Rennen morgen. Ed Baird, Steuermann für Alinghi, über das morgige Rennen gegen den LVPS Titelverteidiger Emirates Team New Zealand: „ TNZ hat immer unter Beweis gestellt, dass sie das beste Team in den Cup-Booten sind. Sie haben sich in der AC Challenger Series qualifiziert und sind letztes Mal mit uns um den Cup gesegelt. Jetzt segeln wir hier in ihrem Revier, auf ihren Booten, in ihrer Strömung und mit ihrem Equipment. Es wird sehr spannend zu sehen, was dabei herauskommt – sie machen einen hervorragenden Job. Sie sind allesamt sehr gute Freunde und es ist toll, in einem spannenden, fairen Match gegen ein solches Team anzutreten.“

Alinghi : 13.2.2009

13.2.2009 Alinghi gewinnt erstes Final-Rennen.

Das Eröffnungs-Match im Finale der Louis Vuitton Pacific Series in Auckland ging an Alinghi. Die Schweizer führen in der Best-of-5-Serie damit 1:0.

Das Emirates Team New Zealand gewann den Start, doch bereits auf der ersten Kreuz gingen die Schweizer in Führung und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Die Abstände an den Bahnmarken betrugen zwölf, 20 und 25 Sekunden, im Ziel wurden 22 Sekunden gestoppt.

Die Wettfahrt fand bei Südwestwind um 17 Knoten statt, der in Böen 25 Knoten erreichte. Wegen des Starkwinds waren danach keine weiteren Rennen möglich. Das Finale wird am morgigen Samstag fortgesetzt.

BMW-Oracle 12.2.2009


 

12.2.2009 BMW-Oracle im Herausfordererfinale gegen Alinghi

Von BMW-Oracle :

"An einem spektakulären Regatta-Tag bei der Louis Vuitton Pacific Series qualifizierte sich BMW ORACLE Racing mit Siegen über die italienischen Teams Luna Rossa Challenge (Viertelfinale) und Damiani Italia Challenge (Halbfinale) für das Challenger Final gegen Alinghi.

IZuvor bekam es BMW ORACLE Racing im Viertelfinale und Halbfinale mit den beiden italienischen Teams im Wettbewerb zu tun. Das Viertelfinale gegen Luna Rossa Challenge war nichts für schwache Nerven. Nicht weniger als drei Strafkringel wurden ausgesprochen, zwei davon gegen BMW ORACLE Racing. Die ersten beiden Strafen wurden bei einer turbulenten Tonnen-Rundung verhängt. Weil beide Teams betroffen waren, hoben sich die Strafen gegenseitig auf.

Auf dem ersten Vorwindgang musste BMW ORACLE Racing halsen, um einer gefährlichen Situation zu entgegen, denn das Team wurde von Luna Rossa jenseits der Anliegelinie ausgesperrt. BMW ORACLE Racing gelang es zwar, vor dem Bug der Italiener zu kreuzen, doch die Schiedsrichter werteten die Halse als zu nahe am Gegner und verhängten einen Strafkringel.

BMW ORACLE Racing befand sich damit in einer misslichen Lage, denn in diesem K.o.-Rennen mussten Skipper Russell Coutts und seine Crew nun so viel Vorsprung heraussegeln, um den Strafkringel zu drehen und trotzdem zu gewinnen. Auf der zweiten Kreuz und dem zweiten Vorwindgang konnte sich BMW ORACLE Racing zwar um vier Bootslängen absetzen, die Faustregel besagt aber, dass sechs Bootslängen nötig sind, um einen Strafkringel zu segeln und in Führung zu bleiben.

BMW ORACLE Racing kreuzte die Ziellinie, barg den Spinnaker, wendete zurück über die Linie und fiel ab, um erneut ins Ziel zu segeln, während Luna Rossa unter Spinnaker in voller Fahrt dem Ziel entgegen segelte. Zum Erstaunen der Zuschauer gelang es Coutts und seinem Team, das Strafmanöver zu absolvieren und trotzdem noch neun Sekunden Vorsprung ins Ziel zu bringen. "Russell hat das exzellent gemacht, und die Jungs haben ein blitzsauberes Manöver gezeigt”, sagte Pepper.

Im Halbfinale hatte BMW ORACLE Racing nach einem guten Start eine ausgezeichnete Ausgangsposition. Zunächst segelten beide Yachten einen langen Schlag auf Backbordbug, Damiani Italia Challenge in Lee.

Die Italiener blieben hartnäckig und luvten BMW ORACLE Racing immer wieder aggressiv an, doch Coutts &. Co. hielten sich immer wieder frei. Als die Yachten auf der linken Anliegelinie auf Steuerbordbug wendeten, lag BMW ORACLE Racing deutlich vor Damiani Italia Challenge.

Im Verlauf des Rennens kämpften beide Teams verbissen weiter, doch BMW ORACLE Racing wehrte alle Attacken ab und baute die Führung stetig aus, im Ziel betrug der Vorsprung 35 Sekunden."

Quelle : BMW-Oracle


Viertelfinale Damiani Italia gegen Team Origin

Die Überraschungsmannschaft aus Italien schlug die Briten, die sich bisher ebenfalls durch guten Leistungen gezeigt hatten.

Zunächst schien Ben Ainslie seinen Gegner Francesco Bruni in der Startphase vollständig zu kontrollieren. Dann kam es aber zweimal zu Protesten der Briten die beide Male von den Schiedsrichter abgewiesen wurden. In der Folge starteten die Briten leicht hinter den Italienern, die nichts anbrennen liessen und ohne Fehler vor ihrem Gegner ins Ziel segelten.

Im Finale teffen die Italiener auf Russell Coutts' BMW-Oracle

Mark 1 - 0:14 - Damiani Italia Challenge

Mark 2 - 0:12 - Damiani Italia Challenge

Mark 3 - 0:22 - Damiani Italia Challenge

Finish - 0:29 - Damiani Italia Challenge

 

10.2.2009 Luna Rossa und Team Origin im Viertelfinale

In einem packenden Match schlug das italienische Team Luna Rossa das China Team. Den "Chinesen" mit Steuermann Ian Williams gelang es sogar Peter Holmberg eine Strafe aufzudrücken und in Führung zu gehen. Letzterem gelang es durch geschickte Manöver wieder zu überholen und einen ausreichenden Vorsprung herauszusegeln um nach einem Strafkringel mit nur einer Sekunde  Vorsprung über die Linie zu segeln.

Team Origin verfolgte K-Challenge und konnte bei einem Luvduell unter Spinnaker  als den Franzosen das Spinnakerfall ausrauschte, dem Gegner eine Strafe aufzubrummen und ungefährdet den Sieg heimfahren.

Luan Rossa trifft nun auf BMW-Oracle und Team Origin auf Damiani Italia. Im Viertelfinale gibt es nur eine Wettfahrt, d.h. wer gewinnt ist weiter.

 

08.02.2009 Rennen um Platz 8 und 9

Foto Credit Paul Todd Louis Vuitton Pacific Series

Greek Challenge schlägt Shosholoza mit 31 sek Vorsprung. Der Neuling landet damit auf Platz 9.

 


Round Robin 2

Die Kandidaten für die Finalläufe stehen fest:

Alinghi qualifiziert sich als Sieger der Goldgruppe direkt für das Finale.

Luna Rossa tritt gegen China Team an, der Sieger trifft im Viertelfinale auf BMW-Oracle.

Team Origin trifft auf K-Challenge, der Sieger hieraus segelt gegen Damiani Italia.

Greek Challenge und Shosholoza segeln um Platz 9.

 

Alinghi sorgte für Aufregeung als man im Match gegen Neuseeland nicht antrat.

Die Schweizer begründeten dies damit, dass sie nur verlieren könnten, da ein Sieg gegen die Neusseeländer keine Punkte bringt, wohl aber bei einer Kollision Strafpunkte nach sich ziehen könne. Dies war in der Begegnung BMW-Oracle gegen Team-Origin geschehen.

 

 

Goldgruppe

Team

Emirates

TNZ

 

BMW-Oracle

Damiani

Italia

Team Origin

Alinghi

Luna Rossa

Punkte

Platz

EmiratesTeam New Zealand

 

V

V

V

G

26sek

2

-

BMW ORACLE Racing

27sek

 

26sek

G

V

58sek

3

2

Damiani Italia

14sek

V

 

24sek

V

1min40sek

3

3

Team Origin

6sek

DNF

V

 

V

4sek

0,5

4

Alinghi

DNS

27sek

44sek

15sek

 

23sek

4

1

Luna Rossa

V

V

V

V

V

 

0

5

Silbergruppe

Team

K-Challenge

China Team

Shosho

loza

Greek Challenge

Punkte

Platz

K-Challenge

 

V

20sek

27sek

2

2

China-Team

57sek

 

55sek

2min58sek

3

1

Shosholoza

V

V

 

V

0

4

Greek Challenge

V

V

1min26sek

 

1

3

Round Robin 1

Gruppe A

Team

BMW-Oracle

Emirates

TNZ

K-Challenge

Damiani

Italia

China Team

Punkte

Platz

BMW ORACLE

Racing

 

V

54sek

52sek

1min

28sek

3

2

Emirates Team

New Zealand

28sek

 

1min

38sek

19sek

59sek

4

1

Pataugas

K-Challenge

V

V

 

V

1min

2sek

1

4

Damiani Italia

V

V

46sek

 

1min

18sek

2

3

China Team

V

v

V

V

 

0

5

Gruppe B

Team

Greek

Challenge

Team Origin

Shosho

loza

Alinghi

Luna Rossa

Punkte

Platz

Greek Challenge

 

V

56sek

V

V

1

3

Team Origin

58sek

 

48sek

36sek

G

3

1

Team Shosholoza

V

V

 

3min

49sek

1min

1sek

2

2

Alinghi

2min2sek

V

V

 

50sek

2

2

Luna Rossa

54sek

V

1min

9sek

V

 

2

2

 

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