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Louis Vuitton Trophy Nizza 7.-22. November 2009[ Ergebnisse ] [ Videos ] [ Virtual Eye ] [ Übersicht der Teams ] 22.11.2009 Finale Louis Vuitton Trophy Nizza: Azzurra schlägt Team New Zealand
Foto Bob Grieser /outsideimages.co.nz Azzura schlägt Team New Zealand 2:0Bei einem verkürzten Kurs gingen es die Mannschaften vorsichtig an, ein Strafkringel wäre bei den Windverhältnissen einer Todesstrafe gleichgekommen. Und so kam es dann auf Bootsgeschwindigkeit, Manöver und den besseren Windriecher an. Die Azzuris hatten in beiden Wettfahrten die besseren Karten und haben verdient gewonnen. Nach Auckland im Februar und jetzt in Nizza ist klar, mit den Brunis muss man in den kommenden Jahren rechnen.
Barker gegen Bruni, Neuseeland gegen Italien Beim Louis Vuitton Cup und AC sah es in den letzten Begegnungen immer besser für die Kiwis aus. 2000 Prada Luna Rossa gegen Team New Zealand 0:5, 2007 im LVC-Finale ebenfalls 0:5. Im Februar waren Damiani Italia Challenge, mit Francesco Bruni am Steuer, die Überraschung bei den Louis Vuitton Pacific Series in Auckland und kamen von Null ins Halbfinale. Jetzt war keiner mehr überrascht.
21.11.2009 ETNZ und Azzurra stehen im FinaleDie jeweils entscheidenden dritten Rennen waren durch Strafkringel der unterlegenen Mannschaften eine klare Sache. Der Kampf um Platz 3 ging nach dem Mittagessen weiter, denn noch am selben Tage trat Synergy gegen Team Origin an. Team Origin hatte die Wahl des Bootes und entschied sich nicht für die eigene GBR 75 sondern für ITA 93 der man wesentlich bessere Leichtwindeigenschaften nachsagt. Genützt hat es nichts. Karol Jablonski und seine Mannen überholten, nach einem Rückstand von 22 Sekunden an der ersten Tonne, die Briten um Olympiastar Ben Ainslie und belegten mit diesem Sieg einen verdienten 3. Platz. 20.11.2009 All4One und BMW-Oracle segeln um Platz 5, Origin gleicht ausDas spannenste Duell war zwischen den Top-Teams. Die Führung wechselte häufig zwischen ETNZ und Synergy. Zuletzt hatten die Kiwis mal wieder die Nase vorn. Im italienisch-britischen Duell steht es nun 1:1. Im zweiten Aufeinandertreffen ETNZ und Synergy spielten Strafkringel die entscheidende Rolle. Es steht noch ein Protest der Neuseeländer aus. Jochen Schümanns All4One blieb mit einem Sieg über Artemis weiter im Rennen um Platz 5, wo er auf BMW-Oracle trifft, die Team French Spirit schlugen..... Das Match ging zugunsten von All4One aus, die dadurch 5. wurden.
Foto Bob Grieser /outsideimages.co.nz Azzurra läßt Origin im Wind stehen aus der Sicht von BMW-Oracle: 20.11.2009 Sechster Platz in Nizza. BMW ORACLE Racing kam am Freitag bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza zu einem Sieg und einer Niederlage und beendete die Regatta damit auf Rang sechs. Zunächst bezwang das Team bei anspruchsvollen Bedingungen das französische Team French Spirit, obwohl der Spinnaker gerissen war. Starke Dünung hatte Mensch und Material an die Grenzen gebracht. Am späten Nachmittag im Match gegen ALL4ONE segelte BMW ORACLE Racing mit leichten Vorsprung auf die Luvtonne zu. Als Steuermann Gavin Brady die Tonne rundete, entschieden die Schiedsrichter auf Behinderung von ALL4ONE und verhängten eine Strafe. Die rote Flagge bedeutete, dass BMW ORACLE Racing den Strafkringel unverzüglich ausführen musste und dabei mehr als eine Minute verlor. "Offen gestanden fühlen wir uns zu hart bestraft", sagte Taktiker Hamish Pepper. "Es war ein kleiner Fehler, aber wir hatten dadurch keinen Vorteil. Wenn überhaupt, dann wäre eine normale Strafe in Ordnung gewesen, aber keine rote Flagge. Damit war das Rennen gelaufen." BMW ORACLE Racing beendet die erste Regatta der Louis Vuitton Trophy damit auf Rang sechs. Pepper sieht das Resultat als Fingerzeig, was nötig ist, um gegen hochklassige Konkurrenz zu bestehen. "Wir haben hier Einiges gelernt", sagt der Neuseeländer. "Vorbereitung ist alles, und wir konnten uns nicht so vorbereiten, wie es nötig gewesen wäre. Der Erfolg hängt von vielen Kleinigkeiten ab, man darf sich keine Fehler erlauben." BMW-Oracle, 20.11.2009
19.11.2009. Schwache Winde lassen nur ein Rennenzu, Azzurra schlägt OriginErneut konnten die Italiener bei leichten Winden ihre Stärken auspielen. Als Francesco Bruni vor der ersten Luvmarke über der Layline lag, versuchte Ben Ainslie noch mit einem Luvmanöver bis in den Wind stehend, die Nase dazwischen zu bekommen aber Azzurra konnte sich freihalten rundete die Tonne vor den Briten und ließ danach nichts mehr anbrennen und fur den Sieg mit 1 min 34 sek. nach hause. Die weiteren Begegnungen des Tages mussten mangels Wind abgesagt werden. 18.11.2009 Heute keine Rennen 17.11.2009 Ausfall des Rennens beendet Round Robin 2, Halbfinalgegner stehen fest.Das mit Spannung erwartete Match Synergy gegen ETNZ fiel mangels Wind aus. Da der Zeiplan eine Wiederholung nicht zuläßt, greift die Regel aus dem Anhang C10.3 der Segelanweisungen. Es gibt Teilpunkte für die Rennen, die zweimal gesegelt wurden. Im Halbfinale suchten sich ETNZ Synergy als Gegner aus, was zur zweiten Paarung Azzurra gegen Origin führt. Im Knockoutverfahren geht es für die Plätze 5-8 weiter. Hier segeln die jeweiligen Sieger um Platz 5 bzw. die Verlierer um Platz 7. Die Begegnungen heissen :BMW-Oracle gegen TFS und Artemis gegen All4One
16.11.2009 Die Halbfinalgegner stehen festMit Siegen von Synergy, Team Origin und Azzurra stehen diese Teams und ETNZ als Halbfinalisten schon vor dem Ende von RR2 fest. Das spannenste Rennen lieferten sich Azzurra und Synergy. Es wurde erst durch einen zerissenen Spinnaker der Italiener zugunsten von Synergy entschieden. aus der Sicht von BMW-Oracle: Ein Punkt war zu wenig. BMW ORACLE Racing hat bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza keine Chance mehr, um die Plätze eins bis vier zu segeln. Am heutigen Montag gewann das Team nur eines von zwei Rennen: Nach einer Niederlage gegen Azzurra bezwang BMW ORACLE Racing das Team Artemis. Bei Sonnenschein und 12 bis 14 Knoten Wind konnten sich die Teams heute über die bisher besten Bedingungen der Regatta freuen. Mit 1:1 Punkten aus den heutigen Wettfahrten bleibt BMW ORACLE Racing auf Rang sechs. Die besten vier Teams nach der Vorrunde ziehen ins Halbfinale ein, die übrigen Crews segeln die Platzierungen dahinter aus. "Es ist bisher bisher nicht besonders gut für uns gelaufen"; sagte Taktiker Hamish Pepper. "Unsere Gegner sind sehr gute und erfahrene Segler. Fehler werden gnadenlos bestraft. Wir müssen lernen, unseren Bug frühzeitig nach vorn zu bekommen und diese Rennen zu gewinnen." Im Match gegen Azzurra kämpfte BMW ORACLE Racing zunächst um die linke Kursseite, und als sich die Yachten annäherten, war das Team in einer guten Position. Doch anstatt weiter auf die rechte Kursseite zu segeln, wendete BMW ORACLE Racing zurück nach links, wo es zuvor gute Erfahrungen gemacht hatte. Doch ein Rechtsdreher bescherte Azzurra die Führung. Am Leetor ging dann der Spinnaker über Bord. Die Crew kam Vorschiffsmann Alan Smith (NZL) zu Hilfe, um das riesige, sich mit Wasser füllenden Segel einzuholen. Dies gelang zwar, doch das Team hatte zu viel Zeit verloren, um noch eine Siegchance zu haben. "Wir haben das Kreuzduell zu Beginn der ersten Bahn gut gemeistert, doch dann kamen sie zurück und rundeten die Luvtonne zuerst", sagte Grinder Shannon Falcone (ANT). "Am Leetor kam es dann zu einem Verständigungsproblem, wie es leider immer wieder passieren kann, und schon war der Spinnaker außer Kontrolle." Auch im zweiten Match gegen Artemis sicherte sich BMW ORACLE Racing die linke Kursseite und vergrößerte bei jeder der 19 Wenden auf der ersten Kreuz den Vorsprung. An der Luvtonne konnte BMW ORACLE Racing durch einen Linksdreher Kurs halten und danach den Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Am Dienstag sieht das Wettfahrtprogramm kein Rennen für BMW ORACLE Racing vor, denn noch sind nicht alle Matches der Round Robin 2 gesegelt. Erst wenn dies geschehen ist, kennt BMW ORACLE Racing seinen nächsten Gegner. BMW-Oracle 16.11.2009
15.11.2009. Keine Überraschungen, ETNZ und Synergy mit je zwei SiegenETNZ und Synergy stehen mit zwei weiteren Siegen mit einem Fuss im Halbfinale. Das Team um Karol Jablonksi ist sicher die Überraschung, es könnte sogar noch besser dastehen, in RR1 hatten sie zwei Rennen nach Führung nur durch Pech verloren. Team Origin konnte seinen Platz mit einem Sieg halten, für BMW-Oracle und All4One sieht es dagegen nicht gut aus. aus der Sicht von BMW-Oracle: BMW ORACLE Racing startet in Nizza in die Round Robin 2. Zwei Wettfahrten standen für BMW ORACLE Racing am Sonntag bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza auf dem Programm, doch Punkte gewann das Team keine. Die Niederlage im ersten Rennen gegen das britische Team TeamOrigin war ärgerlich, denn BMW ORACLE Racing hatte nach der ersten Runde geführt. "Es war eine 50:50-Entscheidung, wohin der Wind auf der zweiten Kreuz drehen würde", sagte Großsegeltrimmer Joe Spooner. Nachdem BMW ORACLE Racing am Leetor noch in Führung gelegen hatte, segelte das Team auf die linke Kursseite und ließ einen seitlichen Abstand von 1300 Metern zum TeamOrigin auf der rechten Kursseite zu. Als sich die Boote wieder in der Kursmitte trafen, hatten die Briten die Führung übernommen. "Hinterher ist man immer schlauer, aber wir hätten an ihnen dranbleiben und sie abdecken sollen. Wir haben auf einen Winddreher spekuliert, doch je weiter wir nach links segelten, desto schlechter wurde es. Die rechte Kursseite war wohl heute die bessere." Im zweiten Match wartete das führende Team der Regatta, das Emirates Team New Zealand. Die Neuseeländer führten nach dem ersten Kreuzen. Obwohl BMW ORACLE Racing dem Gegner für den Rest des Rennens auf den Fersen war, ergab sich keine Überholmöglichkeit mehr. "Sie haben uns nur um ein paar Sekunden geschlagen", sagte Spooner. "Es war ein frustrierender Tag." BMW-Oracle 15.11.2009
14.11.2009 Synergy schlägt BMW-Oracle, erster Sieg für Betrand PaceDamit ist die erste Runde komplett und BMW-Oracle landet in der unteren Hälfte. Und schon ging es weiter. ETNZ schlug erwartungsgemäß All4One und dann konnte Bertand Paces Team French Spirit seinen ersten Sieg gegen die bisher zweitplatzierten starken Italiener landen. Und dann konnte auch Jochen Schümanns All4One einen wichtigen Sieg gegen Azzurra verbuchen. Bei leichten Winden hatten die deutsch-französische Mannschaft den besseren Windriecher.
Foto Bob Grieser /outsideimages.co.nz Ein schlechter Tag für die in RR1 zweitplatzierten Italiener. 14.11.2009 Änderung für Round Robin 2Aufgrund der vielen verschobenen Wettfahrten, wurde im Hinblick auf den Zeitplan das Format für Round Robin 2 geändert. Nun heisst es, dass die Top-Vier gegen jedes Team aus der zweiten Hälfte segeln. Damit verkürzt sich die Round Robin 2 auf vier Rennen pro Team. So kommt dem letzten Rennen aus RR 1 große Bedeutung zu. Gewinnt BMW Oracle sind sie vierter vor Artemis und Synergy. Wenn Synergy gewinnt, sind die drei teams punktgleich aber aufgrund der direkten Begegnungen hiesse es Artemis 4., Synergy 5. und BMW Oracle 6. Platz. 13.11.2009 Origin schlägt ETNZ, Azzura schlägt Origin
ETNZ und Origin im Luvkampf an der ersten Tonne, Origin ging als Sieger hervor Foto Bob Grieser /outsideimages.co.nz Spannender hätte die erste Runde nicht enden können. Zunächst konnte Team Origin den Neuseeländern in einem hochklassigen Match die erste Niederlage beibringen, doch schon das nächste Match mussten die Briten um Ben Ainslie wiederum an die italienische Azzurra abgeben, die bei den Winddrehern den besseren Riecher hatten. Somit stehen ETNZ, Azzurra und Origin endgültig auf den Plätzen 1,2 und 3. Die Plätze 4 bis 6 sind noch offen dann kommen All4One und Team French Spirit. Aus Sicht von BMW-Oracle hiess es : Am Freitag sah es zwischenzeitlich nach einem Traumtag für BMW ORACLE Racing aus: Das Team hatte nach Rückstand noch gegen Artemis gewonnen und lag auch gegen das russische Synergy Team aussichtsreich im Rennen. Doch dann schlief der Wind ein, und das Zeitlimit wurde überschritten, so dass Wettfahrtleiter Peter Reggio keine andere Wahl hatte, als das Match abzubrechen. "Dass die Flaute kam, war keine Überraschung", sagt Grinder Brian MacInnes (CAN). "Gegen Mittag war es bisher an allen Tagen so." Das Rennen wird am morgigen Samstag neu gestartet Dieses abschließende Match ist für BMW ORACLE Racing von entscheidender Bedeutung, nachdem das Format der Round Robin 2 verändert wurde. Mit einem Sieg zählt das Team zu den besten Vier, bei einer Niederlage würde man in die zweite Tabellenhälfte zurückfallen. Das neue Format sieht vor, dass die Top-Vier gegen jedes Team aus der zweiten Hälfte segeln. Damit verkürzt sich die Round Robin 2 auf vier Rennen pro Team. "Natürlich möchten wir nach der Round Robin 1 zu den besten vier Teams zählen", sagt MacInnes. "Der Weg ins Halbfinale dürfte dann einfacher sein." BMW-Oracle 13.11.2009
12.11.2009 ENTZ weiter zu Null,Aus der Sicht von BMW-Oracle Louis Vuitton Trophy: Niederlage gegen Team New Zealand. BMW ORACLE Racing hat bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza am Donnerstag das Match gegen Spitzenreiter Emirates Team New Zealand verloren. Schon beim Start in Rückstand hielt das Team auf der ersten Kreuz das Rennen zwar offen, fiel vor dem Wind aber zurück und konnte bei Leichtwind nicht mehr zurück kommen. "Es war ein hartes Rennen. Wir hatten am Start ein paar Probleme, gerieten in Rückstand, und ab da war es schwierig", sagte Taktiker Hamish Pepper. "Vor dem Wind sah es zunächst ganz gut aus, doch ein Dreher am Lee-Tor erwischte uns auf der falschen Seite. Auf der zweiten Kreuz profitierten wir dann von einem weiteren Dreher, aber es reichte nicht mehr." "Wir sind vorher als Team so noch nicht gemeinsam gesegelt. Wir haben jetzt gerade einmal fünf Wettfahrten bei schwierigen Bedingungen absolviert. Es zeigt sich hier, dass die Teams Rennen gewinnen, die am längsten zusammen sind. Aber wir verbessern uns von Tag zu Tag", meinte Pepper. Die Wettfahrtleitung wird am morgigen Freitag bereits um 8:30 Uhr das erste Rennen starten, um die guten Windbedingungen am Morgen auszunutzen, die in den vergangenen Tage im Laufe des Tages stets Leichtwind Platz machen mussten. Es mussten allerdings bereits so viele Wettfahrten verschoben werden, dass der Regattamodus wahrscheinlich dem Umständen angepasst wird. BMW-Oracle 12.11.2009 11.11.2009 Zweiter Sieg für Schümann aber Niederlage gegen SynergyIm deutsch-französisch - französichen Duell All4One gegen French Spirit gewann am französischen Gedenktag zum ersten Weltkrieg, das Team der deutsch-französichen Zusammenarbeit !!! Die Crew um Jochen Schümann lag vom Start weg vorne und liess sich die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen.
Im Duell gegen das Team, des in Steinhude beheimateten Karol Jablonksi als Skipper für die russische Synergy Challenge, liess es Schümanns Steuermann Sebastien Col krachen. Nach einem Frühstart berührte All4One noch ein Boot der Wettfahrtleitung und hatte so keine Chance mehr das Rennen zu gewinnen. BMW-Oracle verliert gegen Team Origin, Origin geht ungeschlagen ins Match gegen ETNZAus Sicht von BMW-Oracle: Windlotterie bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza. Als das BMW ORACLE Racing Team bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza sein einziges Rennen des Tages bestreiten konnte, herrschten instabile, schwer zu berechnende Windverhältnisse um fünf Knoten. TeamOrigin hatte bei diesen Bedingungen das bessere Ende für sich. "Wir hatten einen guten Dial-up, segelten dann aber zu früh zur Startmarke zurück, wurden abgedrängt und bekamen deshalb nicht die linke Kursseite, die wir wollten", beschreibt Navigator Michele Ivaldi (ITA) den Vorstart. "Das britische Team lag beim ersten Kreuzen in Führung und segelte jeden Winddreher aus. Als sich der Wind später stabilisierte, wurden wir jeder Chance beraubt, den Rückstand aufzuholen." BMW ORACLE Racing hat nun 2:2 Punkte auf dem Konto und belegt in der Round Robin 1 derzeit den vierten Platz hinter Emirates Team New Zealand, TeamOrigin and Azzurra. Morgen steht zunächst das Duell gegen den amtierenden Louis-Vuiton-Cup-Sieger aus Neuseeland an. Zwei weitere Wettfahrten, gegen Artemis und Synergy, sind für BMW ORACLE Racing angesetzt. BMW-Oracle 11.11.2009
10.11.2009 Erster Sieg für Schümann-Team All4OneIn einem Kopf an Kopf-Rennen mit wechselnden Führungen konnte die Crew um Jochen Schümann das schwedische Team Artemis mit Skipper Paul Cayard in einem spannenden Halsenduell vor der Ziellinie schlagen und somit seinen ersten Sieg nach Hause fahren.
Danach folgten leider zwei Niederlagen gegen BMW-Oracle und Team Origin. Aus der Sicht von BMW-Oracle: Am Dienstag herrschten die bislang besten Segelbedingungen dieser Regatta, so dass Wettfahrtleiter Peter Reggio acht Rennen über die Bühne brachte. BMW ORACLE Racing bezwang zunächst ALL4ONE. Den Vorteil eines guten Starts verteidigte das Team bis ins Ziel. "Gegen Ende wurde es noch einmal kompliziert, man konnte sich nie auf eine stabile Brise verlassen", sagte Taktiker Hamish Pepper. "Aber sind ruhig geblieben und haben auf der letzten Vorwindstrecke keinen Fehler gemacht." Im Vorstart des zweiten Rennens brachte Steuermann Gavin Brady sein Gegenüber bei Team French Spirit, Bertand Pace, in große Bedrängnis und zwang den Gegner zu einem Regelverstoß - und damit einem Strafkringel. Auch wenn BMW ORACLE Racing an der ersten Luvtonne zurück lag, konnte das Team die Franzosen überholen und die Wettfahrten gewinnen. "Wir mussten heute beide Rennen gewinnen, und das hat die Crew prima umgesetzt", sagte Pepper. "Gavin zeigte zwei starke Starts, danach haben wir unsere Sache ebenfalls gut gemacht. Ein gelungener Tag." BMW-Oracle 10.11.2009
Foto Louis Vuitton / Bob Grieser outsideimages.co.nz 09.11.2009 Azzurra schlägt BMW-Oracle, ETNZ mit Glück SynergyKarel Jablonski als Skipper und Steuermann des russischen Synergy Teams hat das Rennen gegen die Neuseeländer wohl einige Nerven gekostet. Er konnte die Kiwis überholen und blieb nach einem spannenden Rennen vor Ziel in einem Windloch liegen. Dean Barker und seine Mannen schaften es mit Hilfe eines kleinen Windhauchs bis zu Ziellinie die sie nach Einholen des Spis ohne Vorsegel mit 22 Sekunden Vorsprung überquerten. Die Russen konnten nur untätig zugucken. Am Samstag ging der schon sicher geglaubte Sieg wegen des Zeitlimits verloren, heute klappte es dann. Die Italiener mit Francesco Bruni am Steuer gewannen deutlich gegen die Amerikaner, die auch ihren Chef Larry Ellison an Bord hatten. Aus Sicht von BMW-Oracle: Unglückliche Niederlage zum Auftakt der Louis Vuitton Trophy. Endlich konnte auch BMW ORACLE Racing bei der Louis Vuitton Trophy in Nizza eine Wettfahrt bestreiten, doch das Ergebnis fiel nicht nach Wunsch aus. Nach einem guten Start von BMW ORACLE Racing bescherte ein großer Winddreher dem Gegner Azzurra auf der ersten Kreuz die Führung, die das Team verteidigen konnte. "Uns gelang der Start; den wir wollten, und wir segelten mit Druck auf der linken Seite", sagte Taktiker Hamish Pepper (NZL). "Es sah alles gut aus, doch in dem Moment, als wir wendeten, drehte der Wind massiv nach rechts, so dass der Gegner mit einer Bootslänge vor uns kreuzen konnte, anstatt dass wir zwei Bootlängen vor ihnen kreuzen konnten. Dies wäre ohne Dreher der Fall gewesen." Der Wind drehte weiter nach rechts, so dass beide Yachten nun direkten Kurs zur Luvtonne nehmen konnten. Dieses Muster wiederholte sich: Auf jeder der folgenden Bahn konnte die folgenden Bahnmarke direkt erreicht werden, so dass sich nicht die kleinste Gelegenheit zu einem Angriff ergab. Bis zum Zieldurchgang hatte der Wind um fast 180 Grad gedreht. "Wir haben den Gegner am Start kontrolliert und hatten alle Trümpfe in der Hand – bis zu dem Dreher", meinte Pepper. "Unser Steuermann Gavin Brady und die Crew haben alles richtig gemacht, es war einfach Pech."
08.11.2009 All4One musste im ersten Rennen wegen Materialproblemem aufgeben.Wegen Problemen am Großfall musste das Team um Jochen Schümann bei einem klaren Rückstand nach der zweiten Luvtonne aufgeben und den Neuseeländern den Sieg kampflos überlassen. Betrand Pace mit Team Franch Spirit segelte nach einem Frühstart in ein Windloch und konnte das schwedische Artemis Team um Paul Cayard (USA) nie in Gefahr bringen. 7.11.2009 Erster Wettkampftag Favoritensiege für ETNZ und Origin, jeweils auf GBR75. Abbruch wegen drehender Winde und Zeitlimit rettet BMW-Oracle vor Niederlage gegen Azzurra. Rennen All4One gegen Artemis verschoben. aus Sicht von BMW-Oracle: Das TeamOrigin und das Emirates Team New Zealand gewannen ihre Rennen, während das Match zwischen BMW ORACLE Racing und Azzurra wegen Flaute abgebrochen wurde. BMW ORACLE Racing profitierte davon, denn das Team lag auf der ersten Runde bei sehr wenig Wind in Rückstand. "Fast hätte die Wettfahrt beendet werden können, aber zum Glück für uns war das nicht der Fall", räumte Taktiker Hamish Pepper ein. "Wir segelten hinterher, nachdem wir einen mittelmäßigen Start gezeigt und dann gegen Ende des ersten Bahnschenkels auch noch einen Winddreher auf der falschen Seite erwischt hatten. Auf der zweiten Kreuz herrschte dann völlige Flaute, so dass das Match abgebrochen wurde." Die geschah, weil das Zeitlimit von 20 Minuten für einen Bahnschenkel überschritten worden war. Am morgigen Sonntag trifft BMW ORACLE Racing auf das das russische Team Synergy, das Match gegen Azzurra wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. BMW-Oracle 7.11.2009
06.11.2009 Erste Begegnungen ausgelost, All4One mit Bruch beim TrainingJochen Schümanns deutsch-französiches Team All4One hatte Pech beim heutigen Training. Das Boot touchierte ein Schiff der Wettfahrtleitung und zog sich ein grösseres Loch zu. Die Teams sind Profis und kämpfen auch im Training um jeden Meter, so Schümann, da kan so etwas passieren. Man ist guter Dinge die von Mascalzone Latino gestellte Yacht(ITA99) bis morgen repariert zu bekommen. Ein zwanzigköpfiges Team wurde von Mascalzone Latino extra für die Pflege der Boote gestellt. Foto Credit Franck Socha/Louis Vuitton Die Paarungen für den ersten Tag 7.11.2009 sind wie folgt:
Segelnummer 75= GBR bzw. ex Alinghi, 93 = FRA 93 ex Areva-K-Challenge
06.11.2009 TrainingstageUnstetige Winde an den Traingingstage führten dazu, dass die Segler sich an Land dem Gespräche untereinander widmen konnten. 05.11.2009 Modifikationen an den Booten sorgen für mehr Spannung.Die Großsegel wurden im Top verkürzt und die Winglets an den Kielen entfernt. So sollen die Boote noch gleicher werden und die Matchracemanöver spannender. Louis Vuitton Trophy Nizza 7.-22. November 2009Während Alinghi und BMW-Oracle seit zwei Jahren ein Konjukturprogramm für arbeitslose Anwälte und Richter in Gang gesetzt haben, sind die übrigen Segler mit ihren Teams wieder zum Segeln übergegangen. Bruno Trouble und Louis Vuitton die aus dem Sponsoring der Herausfordererrunde für Alinghi ausgestiegen waren, haben im Februar mit der Louis Vuitton Pacific Series Masstäbe gesetzt, die jetzt mit der Louis Vuitton Trophy ihre konsequente Fortsetzung finden. Die weltbesten Segler treffen auf von Macalzone Latino und Team Origin gestellten Cuppern der 2007er Generation vor Nizza aufeinander und bieten die spannenden Wettkämpfe, die den Louis Vuitton Cup und Americas Cup seit 1983 ausmachen.
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