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04-04-2007  LV ACT 13 TAG 2: ZWEI NASSE UND WINDIGE SIEGE

Am zweiten Tag von Louis Vuitton Act 13 wurde das zweite Rennen bei rund 16 Knoten und rauer See gestartet. Alinghi überquerte die Linie etwas spät, aber kam rechts über die Linie und segelte in sauberem Wind nach rechts. Als die Schweizer zurück in die Mitte kamen, gab es ein kurzes Intermezzo mit dem italienischen Herausforderer Mascalzone Latino – Team Capitalia auf Backbord, der Alinghi zu einer Wende zwang und dafür eine Strafe einfing. Alinghi setzte sich bei der oberen Marke an die Spitze und rundete 13 Sekunden vor dem nächsten Verfolger, Desafío Español 2007. Auf der Vorwindstrecke blieb Alinghi auf der rechten Seite, segelte auf direktem Weg zur Marke und konnte die Führung auf 16 Sekunden ausbauen. In einer für Valencia beachtlichen Windauffrischung und regelmässigen Brise, segelte Alinghi nach links raus, baute die Führung bis zur zweiten Luvtonne aus und rundete mit 24 Sekunden Vorsprung auf die Flotte.

Auf der letzten Vorwindstrecke segelte Alinghi auf der linken Seite des Kurses mit rund 12 Knoten und konnte sich von den Herausforderern absetzen. Der Titelverteidiger ging mit 32 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Herausforderer, die Spanier, über die Ziellinie.

 

Das dritte Rennen wurde in wechselhaften Bedingungen bei 12 bis 16 Knoten gestartet. Alinghi startete links auf der Linie in der Mitte der ganzen Flotte, segelte zur favorisierten linken Seite des Kurses raus, bevor sie wieder in die Mitte zurücksteuerten und die erste Marke als Führender rundeten. Mit Mascalzone Latino – Team Capitalia hart auf den Fersen segelte Alinghi auf der linken Seite runter und nutzte die Dreher, um die Leemarke mit 13 Sekunden Vorsprung zu runden. Wieder auf der Amwindstrecke wurde es nochmals spannend, als BMW ORACLE Racing und Alinghi bei der zweiten Luvmarke eng zusammen kamen und BOR zuerst runden konnte. Die Vorwindstrecke war ein Kopf-an-Kopf-Rennen und gegen das Ziel zu wurde das Wetter immer tückischer. Die Flotte holte auf, die Positionen wurden neu gemischt, aber Alinghi schaffte es, das Rennen unter Vorsegel mit einem Vorsprung von 14 Sekunden zu gewinnen.

 

Brad Butterworth, Taktiker, kommentiert den Renntag wie folgt: «Die Rennen heute erinnern mich an diejenigen 2003 in Auckland mit viel und sehr wechselhaftem Wind. Es war für alle Boote schwierig, ihre Position während des ganzen Rennens zu halten. Unser Team hat sehr gut gearbeitet, deshalb konnten wir uns durchsetzen. Heute gab wirklich die Teamarbeit den Ausschlag.»

 

Nicolas Texier, einer der Grinder, stand heute für Matt Welling an den Mühlen. Dies unterstreicht wie wichtig es ist, ein Top-Level-Team zu haben, um aus erstklassigen Seglern wählen zu können, wenn sie auf dem Boot gebraucht werden. Texier meint: «Es war ein grossartiger Tag. Wir haben uns gut geschlagen und konnten zwei Rennen gewinnen. Das letzte Rennen war sehr spannend. Die Bedingungen waren sehr instabil, das machte alles noch interessanter. Ich bin glücklich, dass ich auf dem Boot sein konnte.»

Quelle : Alinghi

 

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