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28.1.2008Alinghi reicht weitere Beweise für die Ungültigkeit der GGYC-Herausforderung ein(New York, Montag, 28. Januar). Die Société Nautique deGenève (SNG), der titelverteidigende Yachtclub des 33. America’s Cup, reichte heute beim New York Supreme Court weitere Beweise ein, welche einen allfälligen Gerichtsbeschluss stützen, der die Herausforderung des Golden Gate Yacht Club (GGYC) für ungültig erklärt.Diese Einreichung, die Richter Cahn am 23. Januar vorschlug, legt
durch Experten-Aussagen dar, dass eine „Kielyacht“ nicht als
Mehrrümpfer kategorisiert werden kann, wie im doppeldeutigen und
widersprüchlichen Challenge-Zertifikat des GGCY impliziert wurde.
Das Challenge-Zertifikat ist ein wichtiges Dokument, das von der
Deed of Gift vorgeschrieben wird, dem Defender eine genaue Beschreibung
des herausfordernden Bootes liefert und mindestens zehn Monate für das
Design und den Bau der titelverteidigenden Yacht vorsieht.
In seinem Zertifikat beschreibt der GGYC sein herausforderndes
Boot als eine „Kielyacht“, ein Begriff, der in der Segelwelt benutzt
wird als Unterscheidung gegenüber Mehrrümpfern. Jedoch sagt der GGYC,
dass sie eine Herausforderung in einem Mehrrümpfer vorschlagen. Gemäss
der Deed of Gift, muss der GGYC in dem Boot antreten, das in seinem
Zertifikat beschrieben ist. Jegliche Doppeldeutigkeit oder Verwirrung
ist einer Missachtung der Deed of Gift gleichzusetzen und macht deshalb
das Zertifikat und damit auch die Herausforderung ungültig.
„Die Intensität und Sorgfalt der Untersuchung, die dem
GGYC-Zertifikat zukommt, muss der Intensität und Genauigkeit
gleichkommen, die angewendet wird bei der Untersuchung der
Voraussetzungen, die ein Yachtclub erfüllen muss, um in Übereinstimmung
mit der Deed of Gift Challenger of Record zu werden“, sagt Lucien
Masmejan, führender Rechtsvertreter für die SNG. Er fügt hinzu: „Es war
die Entscheidung des GGYC, diese Sache vor Gericht zu bringen und dort
auch weiterzuziehen. Damit haben sie die SNG als Treuhänderin
verpflichtet, die Integrität des America’s Cup mit allen Mitteln zu
verteidigen.“
Im Hinblick auf den 33. America’s Cup verfolgen die SNG und
Alinghi weiterhin ihr erklärtes Ziel, 2011 in Valencia einen Event mit
vielen Herausforderern abzuhalten – gemeinsam mit den zwölf gemeldeten
Challengern, die hinter den Regeln stehen, die im November 2007
präsentiert worden waren.
Für Experten-Meinungen und Auszüge aus der Erklärung des SNG-Anwaltes Barry Ostrager, klicken Sie hier.
Für die komplette Einreichung und eidesstattliche Erklärungen von
Nigel Irens, Designer und Mitglied des Royal Institute of Naval
Architects, Göran Marström, Gründer von Marström (die Firma, welche die
ISAF Tornado-Klasse-Katamarane baut), Nicolas Grange, Präsident der
Schweizerischen Mehrrümpfer-Vereinigung und Jochen Schümann, dreifacher
Olympia-Gold-Gewinner und zweifacher America’s-Cup-Gewinner, klicken
Sie auf den Link:
Alinghi: 29.1.2008 |
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