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29.3.2008 Foncia vor Lorient gekentert - Alinghi-Crew in SicherheitUm 11:30 am Morgen, bei Windstärken von mehr als 20 Knoten undstarkem Wellengang im Atlantik, kenterte der 60 Fuss lange Trimaran Foncia vor Lorient mit Alinghi-Seglern an Bord. Von den zehn Crewmitgliedern, die auf dem Schiff waren, mussten Piet van Niekerk und Francesco Rapetti mit dem Helikopter ins Spital überführt werden, beiden geht es gut und sie haben keine ernsthaften Verletzungen erlitten. Der Rest der Crew und Berater Alain Gautier haben dann das Boot gesichert und an Land gebracht, die Segler sind durcheinander aber unverletzt. Ed Baird, der an Bord war, gibt einige Einblicke in die
Geschehnisse: "Als wir abfielen, was bei einem Mehrrümpfer immer die
riskanteste Phase ist, sind sowohl der leeseitige als auch der mittlere
Rumpf ins Wasser getaucht und die Ruder kamen heraus. Von da an war es
nicht mehr in unseren Händen und wir sind gekentert. Als der Mast aufs
Wasser aufgetroffen ist, brach er gefolgt vom hinteren Baum." Er fährt
weiter: "Die Crew reagierte sehr schnell und hat alle wieder an Bord
gebracht, haben alle gezählt und wegen Verletzungen geschaut, ehe wir
um Hilfe riefen und begannen, das Boot zu sichern."
Die gekenterte Foncia wird derzeit in den Hafen geschleppt und mit
dem Kran geborgen und auf Schäden untersucht. "Wir sind alle vorher
schon zusammengestossen und gekentert, das gehört zum Sport", sagt Ed
Baird, fügt aber hinzu, dass "dies eine temporäre Situation ist und
nicht unser Material; es ist also noch enttäuschender, dass wir das
Material von jemandem anderen beschädigt haben. Wir haben eine
wertvolle Lektion gelernt und müssen nun an die Arbeit zurück, um die
Dinge für Alain (Gautier) zu reparieren."
Alinghi 29.3.2008 |
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