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22.10.2008 Société Nautique de Genève und Alinghi lancieren den 33. America's Cup neu.Der titelverteidigende Yachtclub im America’s Cup, SociétéNautique de Genève (SNG), Titelverteidiger Alinghi und ihre Event-Organisationseinheit AC Management (ACM) unternehmen die nötigen Schritte, um den 33. America’s Cup wieder auf Kurs zu bringen. Dies in Zusammenarbeit mit dem Challenger of Record – Club Náutico Español de Vela (CNEV) – und allen Herausforderern, die am Wettbewerb teilnehmen wollen. In den letzten Wochen haben sich Alinghi-Teampräsident Ernesto
Bertarelli und Skipper Brad Butterworth mit den Herausforderern
getroffen, um die Zukunft zu diskutieren. In diesem Sinne lanciert der
Titelverteidiger den 33. America’s Cup neu – mit dem Ziel, den Event so
bald wie möglich wieder aufs Wasser zu bringen unter Bedingungen, die
von allen, die teilnehmen, diskutiert und akzeptiert werden.
„Wir haben das Gefühl, dass es jetzt Zeit ist, den Wettbewerb
vorwärts zu bringen“, sagt Brad Butterworth. „Die Teams, die Segler und
die ganze America’s-Cup-Gemeinschaft – sie alle möchten wieder segeln.
Wir wollen diesen Wettbewerb auf Kurs bringen und alle gemeldeten
Herausforderer in einem konstruktiven Prozess zusammenbringen. Der GGYC
und die RNZYS sind eingeladen, ihre Rechtsklagen fallenzulassen und am
Wettbewerb teilzunehmen.“
Das ACM öffnet von heute bis zum 15. Dezember 2008 nochmals die
Einschreibefrist für einen 33. America’s Cup als
Multi-Challenger-Event. Dies mit der Absicht im Jahr 2010 einen Match
mit einer neuen und modernen Rennyacht-Klasse auszutragen und 2009
Vorregatten mit den bestehenden Version-5-ACC-Yachten abzuhalten. Die
bereits unter dem 33. Protokoll gemeldeten Teams und allfällige neue
Anmeldungen werden in den kommenden Wochen an einem
Konsultationsprozess teilnehmen. Der 33. America’s Cup wird – eine
definitive Einigung mit den spanischen Behörden vorausgesetzt – in
Valencia stattfinden.
Die Kostenkontrolle bleibt – insbesondere in Anbetracht des
aktuellen wirtschaftlichen Klimas – für alle Beteiligten eine
Priorität. Darum soll der 33. America’s Cup eine Ein-Boot-Kampagne für
alle Teams werden. Das gilt auch für den Titelverteidiger, der deshalb
an der Challenger Selection Series teilnehmen wird, um genau wie die
Herausforderer die Gelegenheit zu haben, seine Konkurrenzfähigkeit zu
testen.
Die neue Class Rule, die von den gemeldeten Teams aufgesetzt
werden wird, sieht einen schnellen und leistungsstarken Einrümpfer vor,
der sich durch hervorragende Amwind-Qualitäten und eine grosszügige
Segelfläche für viel Vorwind-Speed auszeichnet. Das Boot soll sich für
Match- und Fleetracing eignen und auch bei anderen Regatten eingesetzt
werden können. „Was wir mit den gemeldeten Herausforderern diskutieren
wollen, ist ein Boot zu entwerfen, dass schneller und spektakulärer ist
als die alte V5 ACC Yacht, aber deutlich kostengünstiger als die AC90,
die 2007 unter ganz anderen wirtschaftlichen Vorzeichen vorgesehen
war“, erklärt Butterworth.
Falls das New Yorker Berufungsgericht nächstes Jahr abschliessend entscheidet, dass der CNEV nicht der gültige Challenger of Record ist, könnte die SNG gezwungen sein, dem Golden Gate Yacht Club in einem Match Race nach den Bedingungen der Deed of Gift gegenüberzutreten. In diesem Fall beabsichtigt das ACM, 2009 und 2010 eine Serie von Regatten in Valencia durchzuführen. Diese werden unabhängig vom „Deed of Gift“-Match abgehalten. Alinghi 22.10.2008
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