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9-11-2008 Alinghi gewinnt die AC-Klasse der Trofeo Desafío Español

Das Alinghi-Segelteam gewann mit SUI100, dem siegreichen Boot im 32. America’s Cup, dieses Wochenende in Valencia fünf von sechs Rennen. Damit sicherte sich das Schweizer Team die AC-Class-Trophäe derTrofeo Desafío Español, der jährlichen Regatta des Club Náutico Español de Vela.

(Photo credit: Carlo Borlenghi / Alinghi)

Die dreitägige Regatta markiert für die AC-Version-5.0-Boote nach einer langen Auszeit die Rückkehr ins Renngeschehen und die Teams genossen die lange herbeigesehnte America’s-Cup-Class-Action.

Vier America’s-Cup-Class-Yachten segelten mit einer 80 Bootstarken Flotte von Cruiser-Racers, die bei leichtwindigen Herbstbedingungen vor Malvarossa Beach um die Trofeo Desafío Español kämpften. Am gleichen Ort kam es letztes Jahr zwischen Team New Zealand und Alinghi zu einer der grössten Schlachten in der Geschichte des America’s Cup – Alinghi gewann den Cup zum zweiten Mal in Folge. Dieses Wochenende stand weniger auf dem Spiel, aber es wurde dennoch hart gekämpft – mit dabei waren Ex-Alinghi-Steuermann Peter Holmberg am Steuer von Luna Rossa, Olympia-Gold-Gewinner Ben Ainslie am Steuer von TeamOrigin und Paul Cayard am Steuer von Desafío Español. Nach einigen Ausrutschern und gerissenen Spinnakern am Freitag fing sich die Alinghi-Crew, und Murray Jones, der für Ed Baird einsprang, steuerte das Team dem Sieg entgegen.

Brad Butterworth, Team-Skipper und Taktiker an Bord, lobteMurrays Leistung: „Die Konkurrenz war hart und Murray hat sehr gute Arbeit geleistet. Wir haben fünf von sechs Rennen gewonnen und hatten dabei erst noch viel Spass. SUI100 ist zweifellos ein sehr schnelles Boot und es war toll, wieder aufs Wasser zu gehen und Rennen zu segeln.“

Murray Jones über seine erste AC-Regatta als Steuermann: „Eshat Spass gemacht, da draussen mit den Jungs und unserem Boot bei der jährlichen Regatta des CNEV mitzusegeln. Wir sind gut gesegelt und das Teamwork hat sehr gut funktioniert, was wichtig war, da ich zum ersten Mal am Steuer stand. Die Jungs um mich herum haben mich in jedem Rennen toll unterstützt und machten mir so den Einstand leicht.“

Dies war der letzte Event der Segelsaison 2008 und Brad schautauf einen intensiven und erfolgreichen Sommer zurück: „Ich denke, wir haben unsere Sache fast zu gut gemacht! Ed Baird hat bei der iShares-Regatta mit Lorenzo Mazza, Rodney Ardern, Pieter van Nieuwenhuijzen und Peter Evans ganze Arbeit geleistet – schon bei ihrem ersten Versuch haben sie die Sache gewonnen. Und Murray Jones, Yves Detrey, Nils Frei and Ernesto Bertarelli haben mit ihrem Sieg bei den D35ern auf dem Genfersee – einer ganz heissen Klasse – ebenfalls voll erfüllt“, sagte er. „Zudem haben wir mit Numbers und anderen Booten auch auf Einrümpfern Erfolge gefeiert. Alles in allem haben wir also ein Superjahr auf dem Wasser gehabt – trotz der Umstände. Nächstes Jahr freuen wir uns darauf, vielleicht auch in anderen Klassen zu segeln. Und hoffentlich schaffen wir es, weiter daran zu arbeiten, die neue Bootsklasse für den America’s Cup zu bauen und aufs Wasser zu bringen.“

In dieser Sache treffen sich die zwölf eingeschriebenenChallenger und der Titelverteidiger wieder nächste Woche in Genf, um weiter über den 33. America’s Cup, die neue Klasse und die Zukunft zu diskutieren.

Alinghi 9.11.2008

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