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11.11.2008 Stellungnahme von Tom Ehman, Sprecher des Golden Gate Yacht ClubEntgegen wiederholter öffentlicher Verlautbarungen eines hochrangigen Alinghi-Offiziellen, der GGYC/BMW ORACLE Racing sei zur Teilnahme am heutigen America’s Cup Meeting in Genf “ohne Vorbedingungen” eingeladen, erhielt Russell Coutts am vergangenen Wochenende von Alinghi die Mitteilung, dass der GGYC/BOR von dem Treffen ausgeschlossen ist. Wir bedauern, dass wir deswegen nicht anwesend sein können. Wir haben immer wieder angeboten, den Rechtsstreit unter einer einfachen Bedingung zu beenden: dass Alinghi einem fairen Reglement zustimmt, welches einen echten Wettkampf ermöglicht. Es ist wichtig, die Segel-Community daran zu erinnern, dass die für den AC 33 vorgeschlagenen Regeln diesen Kriterien absolut nicht genügen, wie die folgenden Beispiele zeigen: • Der Titelverteidiger kann über ACM (die von Ernesto Bertarelli kontrollierte Management-Gesellschaft) jederzeit alle Regeln verändern oder neue Regeln und Beschränkungen erlassen. Alles, was dazu nötig ist, ist die Zustimmung des CNEV – des dem Titelverteidiger gefügigen Challenger of Record. • Kein Herausforderer – außer dem CNEV – hat Stimmrecht in irgendeiner Frage. Damit nicht genug: Dem CNEV ist es ausdrücklich untersagt, im Namen aller Herausforderer zu handeln. • Zum ersten Mal überhaupt untersteht die Challenger Selection Series völlig dem Titelverteidiger. • Der Titelverteidiger – mittels ACM – wählt alle Regatta-Offiziellen und Schiedsrichter aus. Obwohl es bedauerlich ist, dass wir nicht Teil des laufenden Prozesses sind, hoffen wir, dass es den anderen Herausforderern dennoch gelingt, mit dem Titelverteidiger das Ziel eines fairen Reglements zu erreichen. Sollten die Herausforderer Alinghi dazu bringen, die Regeln entsprechend zu korrigieren, wäre das ein fantastisches Ergebnis, und wir alle könnten voran kommen. BMW-Oracle 11.11.2008 |
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