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12.11.208 Stellungnahme vom Tom Ehman, Sprecher des Golden Gate Yacht Club

Es ist bedauerlich, dass wir – und Mascalzone Latino – von dem Meeting ausgeschlossen wurden, das Alinghi gestern in Genf veranstaltete, um über das vorgeschlagene Reglement für den AC33 zu diskutieren. Dennoch ermutigen uns einige positive Ergebnisse des Meetings.

Ausdrücklich begrüßen wir etwa die Entscheidung, dass die America’s Cup Regatta-Offiziellen, der Technische Direktor und die Schiedsrichter von Vertretern des Weltsegelverbandes ISAF berufen werden. Dies ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Doch das Arbitration Panel ist nach wie vor ein bedeutender Knackpunkt. Dass nun zwei zusätzliche Mitglieder hinzukommen, verschiebt lediglich die Stimmenmehrheit von Alinghi (3:2 statt bislang 2:1).

Das Standard-Prozedere für die Zusammenstellung eines Arbitration Panel ist, dass Titelverteidiger und die Gruppe der Herausforderer jeweils zwei Mitglieder benennen. Diese vier Offiziellen einigen sich dann auf das fünfte Mitglied. Ein solches Vorgehen wäre fair.

Überdies sind noch weitere grundsätzliche Angelegenheiten der Unfairness zu klären. Dazu gehört die Tatsache, dass der Titelverteidiger über ACM (die von Ernesto Bertarelli kontrollierte Management-Gesellschaft) jederzeit alle Regeln verändern oder neue Regeln und Beschränkungen erlassen kann.

Unsere Position zum AC33 bleibt eindeutig: Wir ziehen unsere Klage zurück, sobald Alinghi einem fairen Reglement zustimmt, welches einen echten Wettkampf ermöglicht.

BMW-Oracle 12.11.2008

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