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08.02.2010 Keine Wettfahrt am Montag.

Das erste Rennen des 33. America's Cup Match konnte am Montag nicht gestartet werden.

Wegen sehr leichter und drehender Winde sah sich die Wettfahrtleitung außerstande, einen fairen Regattakurs zu setzen.

"Weit draußen hatten wir es mit einer Brise aus südlicher Richtung zu tun, die sich ab und an im Startbereich bemerkbar machte", erklärt BMW ORACLE Racing Meteorologe Chris Bedford (USA). "In Küstennähe hingegen wehte am Nachmittag meist ein Westwind. An der Luvtonne wurden zeitweise sogar 14 Knoten gemessen."

"Es gab also ein Windsystem, das auf den Regattakurs drängte, aber weil die beiden Winde aufeinander trafen, resultierte daraus keine ausreichende Brise auf der gesamten Streckenlänge von 20 Meilen. Die Wettfahrtleitung hat alles richtig gemacht", sagt Bedford.

Kurz vor 14 Uhr gab Principal Race Officer Harold Bennett die Suche nach fairen Winden auf, nachdem die Wettfahrtleitung fast vier Stunden auf akzeptable Bedingungen gewartet und das Regattafeld sogar verlegt hatte.

Nach dem Zeitplan des 33. America's Cup wird das Rennen am Mittwoch, den 10. Februar neu angesetzt. Der Startschuss soll um 10:06 Uhr (MEZ) erfolgen.

Für den morgigen Dienstag sind starke Winde vorhergesagt, die bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs anhalten sollen.

"Ich gehe davon aus, dass wir am Mittwoch mit Dünung entlang der Küste aus Nordost rechnen müssen", meint Bedford. "Es sieht danach aus, dass am Mittwoch abnehmender Nordwestwind herrscht, der sich mit ein bisschen Glück nachmittags zu einer Art Seebrise entwickeln könnte. Dafür drücken wir die Daumen."

BMW-Oracle 8.2.2010


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