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22.4.2007 BMW ORACLE Racing bleibt auf Erfolgswelle

Dritter Sieg im dritten Rennen beim Louis Vuitton Cup



BMW ORACLE Racing setzte heute in Valencia beim Louis Vuitton
Cup seinen Siegeszug fort. Gegen das südafrikanische Team Shosholoza gelang nach
einer erfolgreichen Aufholjagd der dritte Sieg im dritten Rennen.

"Es macht niemals Spaß, hinten zu liegen, aber mich hat beeindruckt, wie unser
Team mit dieser Situation umgegangen ist", sagte Peter Isler, Navigator von BMW
ORACLE Racing. "Es herrschte sehr viel Zuversicht an Bord, und die Crew hat so
lange gekämpft, bis wir wieder in Führung lagen."

Mit diesem Sieg bleibt BMW ORACLE Racing gemeinsam mit der Luna Rossa Challenge
an der Spitze der Gesamtwertung. Beide Teams haben neun Zähler auf dem Konto und
damit drei Punkte Vorsprung auf die drittplatzierten Herausforderer.

Die heutigen Rennen begannen mit leichter Verzögerung bei sieben bis neun Knoten
Windstärke. Bis die Brise am späten Nachmittag einschlief, konnte nur ein Flight
absolviert werden.

Zusammenfassung des ersten Rennens: Die USA 98 musste zunächst einen Rückstand
aufholen, um das Team Shosholoza Team bezwingen zu können, das an den ersten
beiden Tonnen einen Vorsprung von 27 bzw. 21 Sekunden hatte. Doch auf der
zweiten Kreuz eroberte sich die USA 98 die Führung, die an der letzten Luvtonne
38 und im Ziel sogar 47 Sekunden betrug.

Foto BMW-Oracle Racing /Gilles Martin-Raget
Weitere Statements von Peter Isler:

"Am Start lagen wir noch vorne, doch dann konnte sich Team Shosholoza rechts von
uns festsetzen. Auf der ersten Kreuz haben sie nicht locker gelassen und die
Führung übernommen. Das war eine beeindruckende Segelleistung der Südafrikaner."

"Wenn wir hinten liegen, dann tun wir natürlich alles, was in unserer Macht
steht, um den Rückstand zu verkürzen. Wir habe im Augenwinkel beobachtet, wie
die Südafrikaner um die Leetonne gingen - und dabei ihren Spinnaker verloren,
den sie abtrennen und im Wasser zurücklassen mussten. An dieser Stelle haben
unsere Jungs ein fantastisches Manöver beim Bergen des Spinnakers gezeigt. Ich
denke, auch wenn die Südafrikaner eine normale Rundung gehabt hätten, hätten wir
dabei an Boden gewonnen."

"Auf der zweiten Kreuz haben wir dann weiterhin angegriffen. Wir haben einen
kleiner Dreher zu unseren Gunsten bekommen und die Führung zurückerobert."

Quelle BMW-Oracle-Racing 22.4.2007

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