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24. April 2007 BMW ORACLE Racing gewinnt Herzschlagfinale

Louis Vuitton Cup: Fünfter Sieg im fünften Rennen

Die erste Runde im Louis Vuitton Cup erlebte heute ihrenbisherigen Höhepunkt, als sich zwei der so genannten Top-Teams von der ersten bis zur letzten Sekunde ein klassisches Matchrace-Duell mit allen Finessen lieferten. BMW ORACLE Racing führte während der gesamten und extrem spannenden Wettfahrt gegen die Luna Rossa Challenge aus Italien und hatte im Ziel sechs Sekunden Vorsprung.

Foto : BMW-Oracle Giles Martin Raget

 

Dem Sieg gegen das sehr stark einzuschätzende italienische Team war einsouveräner Erfolg gegen die Victory Challenge aus Schweden vorausgegangen, die im Ziel einen Rückstand von 1:18 Minuten auf die USA 98 aufwies. Mit den beiden Siegen ist BMW ORACLE Racing nun alleiniger Spitzenreiter, nachdem die Round Robin 1 endlich zur Hälfte absolviert ist. "Für mich war das eines der besten Rennen im America's Cup überhaupt", sagte Navigator Peter Isler nach dem Match gegen Luna Rossa Challenge, in dem der größte Vorsprung eines Teams 15 Sekundenbetragen hatte.

"Und genau so sollte es sein, wenn sich zwei gleich starke Teamsin einem Matchrace begegnen." Zusammenfassung des ersten Rennens: Nach einer angriffslustig geführten Vorstartphase übernahm BMW ORACLE Racing schnell die Kontrolle des Rennes gegen Victory Challenge. Der Vorsprung der USA 98 an den Wendemarken wuchs von 48 Sekunden über 1:14 Minuten bis auf 1:22 Minuten. Im Ziel wurden 1:18 Minuten gestoppt. Zusammenfassung des zweiten Rennens: Es war ein hart umkämpftes Match von dem Moment an, als die USA 98 mit dem Vorteil ins Rennen gegangenen war, die rechte Kursseite zu kontrollieren. An der Luvtonne hatte die USA 98 einen Vorsprung von acht Sekunden erkämpft. Dieser betrug nur eine Sekunde mehr am Lee-Tor, das die Kontrahenten an unterschiedlichen Tonnen rundeten. Mit einem Vorsprung von 15 Sekunden machte sich BMW ORACLE Racing nach der dritten Tonnenrundung auf den Weg zum Ziel, der nichts für schwache Nerven war. Wieder verteidigte die Afterguard der USA 98 mit aller Macht den Wegerechtsvorteil und nach zehn Halsen schob sich die Yacht sechs Sekunden vor Luna Rossa Challenge ins Ziel.

Weitere Statements von Peter Isler:"Die erste Kreuz war ein Lehrbeispiel für klassisches Matchracing. Der Start war neutral, aber wir hatten die rechte Kursseite. Dann segelten beide Yachten einen langen Schlag zur linken Anliegelinie, wobei die USA 98 ihre Position in Luv von Luna Rossa behalten konnte. Das war schon ein gutes Gefühl. Luna Rossa ist ein sehr starkes Team, und wir haben sie keine Sekunde aus den Augen gelassen." "Die Atmosphäre auf der USA 98 war ruhig und professionell. Es war zu spüren, dass alles eine Stufe intensiver war als in den vorausgegangenen Rennen. Unser Wetterteam hat hervorragende Arbeit geleistet und die Crew hat perfekt harmoniert. Wir wollten unsere Aufgabe schließlich richtig gut machen." "Am Ende hat sich gezeigt, dass der Start den Unterschied ausgemacht hat."

Statements von Taktiker Gavin Brady:"Ganz sicher ist heute im Boot viel los gewesen. Es war das gesamte Rennen über eine geschlossene Mannschaftsleistung. Von der ersten bis zur letzten Sekunde war dieses Match ein einziger Kampf. Wir mussten diesen Kampf annehmen und unsere Aufgaben erledigen. Und genau das haben wir gemacht." "Auf der letzten Bahn haben wir uns gegenseitig unterstützt, um die Führung zu verteidigen. Vor dem Wind ist es manchmal knifflig, einen Vorsprung zu halten - noch dazu bei Leichtwind. Aber wir haben es geschafft. Die gesamte Crew hat fantastisch gearbeitet."

Quelle : BMW-Oracle 24.4.2007

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