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28. April 2007

BMW ORACLE Racing gewinnt erste Runde des Louis Vuitton Cup in Valencia

USA 98 schlägt NZL 92 im letzten Rennen der Round Robin 1

Foto BMW-Oracle Gilles Martin-Raget

BMW ORACLE Racing gewann heute in Valencia die Round Robin 1des Louis Vuitton Cup nach einem Sieg im äußerst spannenden letzten Rennen gegen Emirates Team New Zealand. Die USA 98 überstand die zehn Matches der ersten Vorrunde mit nur einer Niederlage, die BMW ORACLE Racing heute im ersten Rennen des Tages gegen Desafio Espanol einstecken musste. Doch das Team verdaute die Niederlage schnell und gab mit einem hart erkämpften Sieg über das Emirates Team New Zealand die richtige Antwort. Damit beendet BMW ORACLE Racing die Round Robin 1 des Louis Vuitton Cup mit 21 Punkten an der Spitze der Gesamtwertung. Es folgen die italienische Luna Rossa Challenge mit 19 Punkten auf Rang zwei vor dem Emirates Team New Zealand (18 Punkte) und Desafio Espanol (17 Punkte)."

Wir sehen die beiden Rounds Robin des Louis Vuitton Cup als eine Regatta an,also haben wir erst die Hälfte geschafft", sagte Peter Isler, der Navigator von BMW ORACLE Racing. "Aber dennoch freuen wir uns über die Ausgangsposition, in der wir uns nun befinden."

Zusammenfassung des ersten Rennens:

Der Siegeszug von BMW ORACLE Racing in derRound Robin 1 des Louis Vuitton Cup wurde vom Heimteam Desafio Espanol gestoppt, das mit einem Lauf von vier Siegen in Folge in das Rennen gegangen war. Das Match fand bei Leichtwind statt, so dass die Wettfahrtleitung einige Kursänderungen vornehmen musste, um die Steckenführung der drehenden Windrichtung anzupassen. Es war ein neutraler Start, dann aber drehte der Wind nach links, wovon die Spanier profitierten. Desafio Espanol hatte nach der ersten Bahn 14 Sekunden Vorsprung, im Ziel war es eine Minute.

 

Zusammenfassung des zweiten Rennens: Es war ein Match mit außergewöhnlichenWendungen. Im Vorstart konnten Skipper Chris Dickson und die Crew der USA 98 das Emirates Team New Zealand zu einem Frühstart nötigen und es den Neuseeländern verwehren, an der Startmarke wieder zurück in die Startbox zu gelangen. Doch als die beiden Yachten umkehrten, konnte die NZL 92 in Luv schneller Fahrt aufnehmen, als die USA 98 hinter der Startlinie. Das Blatt hatte sich gewendet, und die USA 98 startete mit einem Rückstand, der schnell auf vier Bootslängen anwuchs. Aber auf dem letzten Drittel der Kreuz kämpfte sich die USA 98 heran, so dass beide Yachten praktisch Seite an Seite die Tonne rundeten. Die offizielle Zeitmessung sprach von drei Sekunden Vorsprung für das Emirates Team New Zealand, aber tatsächlich konnte die USA 98 über den Gegner segeln und ihn vom Wind abschneiden. Am Leetor hatte sich BMW ORACLE Racing einen Vorsprung von 24 Sekunden ersegelt. Auf der zweiten Kreuz deckte die USA 98 konsequent ab und nach 19 Wenden war der Vorsprung auf 43 Sekunden angewachsen. Diesen Vorteil ließ sich die USA 98 nicht mehr nehmen, im Ziel betrug der Abstand 35 Sekunden.

Weitere Statements von Peter Isler:

"Das Emirates Team New Zealand sprang uns beim Start wie der Fisch von derAngel. Die erste Kreuz erinnerte uns sehr an die Wettfahrt gegen das Mascalzone Latino - Capitalia Team. Es zeigte sich dass USA 98 es mit jeder Yacht und mit jeder Crew aufnehmen kann. Von hinten kommend arbeiteten wir uns Schritt für Schritt wieder zurück ins Rennen. Wir hatten uns vorgenommen, dass das Boot und die Crew einfach ihre Arbeit machen sollten."

"An der ersten Wendemarke waren sie immer noch vor uns, aber wird mussten gegeneine kleine Strömung ansegeln. Die NZL 92 mühte sich sehr, um die Tonne zu kommen, aber uns gelang die Rundung besser. Nach wenigen Minuten zwangen wir sie dazu zu wenden, um unseren Abwinden zu entfliehen."

"Nachdem sie gehalst sind, gefiel uns die Kursseite, auf der wir fuhren, sehrgut - obwohl etwa auf der Hälfte der Vorwindstrecke ein Winddreher kam, der uns benachteiligte. Wenn wir zu diesem Zeitpunkt gehalst hätten, wäre das Ergebnis wohl anders ausgefallen. Aber wir blieben ruhig, und der Wind drehte zurück. Wir konnten später sogar noch etwas Boden gut machen, wohl auch durch die bessere Strömung auf unserer Seite."

"Auf der zweiten Kreuz machte die Crew der NZL 92 einen sehr gut Job und kametwas näher, bis wir beschlossen unser eigenes Rennen zu fahren und uns nicht weiter von den Neuseeländern den Kurs diktieren zu lassen. Dadurch konnten wir uns weiter absetzen. Es war großartig dieses Rennen zu gewinnen, besonders nach der Niederlage gegen das Team Desafio Espanol im ersten Rennen heute. Wir wollten definitive nicht zwei Rennen an einem Tag verlieren."

Quelle BMW-Oracle 29.04.2007

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