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3.4.2007 Rennbericht Louis Vuitton Act 13: Der Gepard springt auf den zweiten Platz.

Valencia, 03.04.2007 - Gleich zu Anfang der neuen Regattasaison fährt das Team Shosholoza im Regattafeld von zwölf Booten auf den zweiten Platz.: „Mit dem heutigen Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Skipper Marc Sadler. „Seit zwei Jahren werden wir besser und besser. Wir arbeiten hart und sind nach wie vor in einem Lernprozess“, so Sadler weiter.
 
Ein unzuverlässiger Westwind strich am ersten Renntag im Entscheidungsjahr des 32. America’s Cup mit fünf bis sieben Knoten über die Regattabahn. Das erste Rennen startete 20 Minuten später, nachdem sich stabilere Windbedingungen eingestellt hatten. Die Flotte näherte sich der Startlinie klassisch auf Backbordbug und von rechts – mitten im Pulk: Team Shosholoza in einem komplett überarbeiteten Boot. Wie BMW Oracle fahren jetzt auch die Südafrikaner einen Bugspriet. Unter Wasser prangt ein Gepard auf der neuen, schlanken Kielbombe. Auch in der Besetzung im Heck hat sich etwas getan: Match-Race-Experte Paolo Cian wird alle Rennen steuern, auch die Fleet races. Tommaso Chieffi übernimmt an seiner Seite die Taktik

Foto T-Systems/Shosholoza


 
Cup-Verteidiger Alinghi querte als erstes Team die Linie. Doch schon nach einem knappen Viertel der Strecke auf dem Weg zur Luvtonne setzt sich die italienische +39 auf der rechten Bahnseite an die Spitze des Feldes – Team Shosholoza zusammen einigen anderen Booten dicht auf den Fersen. An der ersten Bahnmarke lagen die Südafrikaner 48 Sekunden hinter der weiter führenden +39 und nur drei Sekunden hinter Alinghi. Auf dem Spinnakerkurs zog Team Shosholoza an Alinghi vorbei und ließ das Schweizer Boot rund 200 Meter hinter sich. Die Leemarke rundeten die Südafrikaner als vierte mit einer Minute und 51 Sekunden Rückstand auf +39. Bis zur Leetonne machte das Team Shosholoza noch mal 11 Sekunden gut, verlor dabei aber einen weiteren Platz. Dann auf dem letzten Schlag die Katastrophe für +39: Der Spinnaker riss, der Wind drehte und das Feld sortierte sich neu: BMW Oracle führte die Flotte an. Die Amerikaner bauten den Vorsprung aus und gingen als erste ins Ziel. Eine kleine Sensation ist der zweite Platz: Team Shosholoza überquerte drei Minuten und 34 Sekunden nach BMW Oracle die Ziellinie: vor Mascalzone Latina - Capitalia Team und Alinghi.
 
Das zweite Rennen fiel mangels Wind aus und wird nachgeholt.

 

Quelle Shosholoza / T-Systems.

 

 

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