22. August 1851 Der Schooner "America" vom NYYC gewinnt den 100
Guineas Cup


Der 100 Guinea Cup wurde nach dem 1. Gewinner
dem Schooner America in "America's Cup" umbenannt
Die America segelte allen 14 britischen Yachten davon, ein Schock für die Briten, die bis dahin auch beim Segeln die Herrscher der Meere waren. Die Frage von Queen Victoria wer zweiter war, soll mit "There is no second" beantwortet worden ein. Mehr noch, es dauerte 132 Jahre und 26 Herausforderungen bis ein Schiff dem verteidigenden New York Yacht Club den Cup wieder entreissen konnte. Die Austalia II von Alan Bond mit Skipper John Bertrand
beendete die längste Erfolgserie der Sportgeschichte.
Im Jahr 2003 ging der Cup dank des Schweizer Teams "Alinghi" nach 151 Jahren erstmals wieder nach Europa, wo die Schweizer ihn 2007 vor Valencia verteidigen wollen.
Für Nichtsegler: Der Americas Cup wird im Matchrace ausgetragen, d.h. es segeln zwei Boote gegeneinander. Wie beim Boxkampf ist die Frage wer zweiter wird unerhblich. Gesegelt wird Best of Nine, wer als erster 5 Wettfahrten gewinnen kann ist der Sieger. Es kann also knapp 5:4 oder auch 5:0 enden je nachdem wie stark die beiden Gegner sind.
Das was den Mythos des Americas Cup ausmacht sind vor allem die 132 Jahre absolute Dominanz der Amerikaner bzw. des New York Yacht Clubs der auch oft nicht auf ganz feine Art und am grünen Tisch (Disqulifikation der Herausforderer nach Regelverstoss) gewann.
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Seit 1958 ist die Kanne nicht mehr bodenlos. Man montierte einen 7 Zoll hohen Sockel darunter, um weitere Gewinner eingravieren zu können. Es erleichtert darüber hinaus das Champagnertrinken nach einem gewonnenen Cup.
Höhe : 26-5/8 zoll Material: 134 Unzen silver-plated Britannia alloy (Britannia metal ist eine dem Zinn ähnliche Legierung ) Gefertigt von : R. & G. Garrard, Queen's jewelers, London, circa 1848 Kosten : 100 guineas (ca. 100 pounds sterling) = 175 EURO
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Seit den 70er Jahren gab es regelmässig mehrere Herausforderer. Die Regattaserie deren Sieger den Verteidiger des Americas Cup herausfordern darf ist, seit 1970 der Louis Vuitton Cup.
In diesem Jahr sind es 10 Teams die antreten um Herausforderer zu werden.
Zu den Favoriten zählen hier BMW-Oracle, Team New Zealand und Luna Rossa Challenge. Da im April erstmals alle mit den neuen Booten segeln müssen, wird man dann erst wirklich sagen können wie groß die Unterschiede sind. Es muss nicht immer das größte Budget sein, eine die anderen überaschende Innovation kann neben Geschwindigkeitsvorteilen und viel für die psyscholigische Seite tun.
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